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Geförderte Projekte 2005

Klinik Löwenstein Stiftung
Grundstockvermögen: 50.000 Euro/Fördersumme: 10.000 Euro

Schild Klinik Löwenstein

Scheckübergabe, v.l.: Dr. Peter Wex, Dr. Jürgen Fischer, Sieglinde Haug, Frank Distelbarth, Dieter Bopp

v.l.: Dr. Peter Wex, Dr. Jürgen Fischer, Sieglinde Haug, Frank Distelbarth, Dieter Bopp

Um die Forschung im Bereich der Lungen- und Bronchialerkrankungen zu unterstützen, errichtete die C.+G. Hausch-Stiftung eine neue Stiftung, die "Klinik Löwenstein Stiftung". Endlich ging damit für die Leitung der Klinik der langjährige Wunsch nach einer Klinikstiftung in Erfüllung. Dabei hat die C.+G. Hausch-Stiftung nicht nur das Grundstockvermögen zur Verfügung gestellt, sie erledigte das gesamte umfangreiche Gründungsprocedere. Das begann mit Ausarbeitung der Satzung (in Abstimmung mit Klinikleitung und Wirtschaftsprüfer), beinhaltete die Betreuung des Genehmigungsverfahrens beim Regierungspräsidium und schlussendlich die Erlangung der Gemeinnützigkeitsbescheinung des Finanzamts.
Stiftungszweck dieser "Tochter" der C.+G. Hausch-Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, insbesondere die ideelle und finanzielle Unterstützung der Erforschung von Bronchialerkrankungen durch die Klinik Löwenstein mit dem Ziel der Behandlung und Heilung.

In einem feierlichen Festakt wurde diese Klinik Löwenstein Stiftung am 24. Januar 2005 an deren Organe übergeben: die Vorstände Dr. Peter Wex (ärztl. Direktor der Klinik), Dieter Bopp (Klinikgeschäftsführer) und die Stiftungsräte Dr. Jürgen Fischer (Chefarzt der Onkologie), Frank Distelbarth (Altverleger der "Heilbronner Stimme") und Sieglinde Haug (Vorstand der C.+G. Hausch-Stiftung). Dabei übergab die C.+G. Hausch-Stiftung noch einen Scheck über weitere 10.000 Euro, um den sofortigen Betrieb der Klinik Löwenstein Stiftung zu ermöglichen.

Als erste Fördermaßnahme hat die Stiftung die Anschaffung eines Positronen-Emissions-Tomographen (PET) ins Auge gefasst. Damit lässt sich Krebs besser sichtbar machen, bis zu 20 % der Operationen können vermieden werden.


Presseartikel: Echo, 26.01.2005
Presseartikel: Heilbronner Stimme, 26.01.2005 (www.stimme.de)
Presseartikel: www.sulmtal.de, 27.01.2005
Presseartikel: www.klinik-loewenstein.de, 01.2005



Erfolgreicher Schulstart
Fördersumme: 5.000 Euro

Mit 5.000 Euro unterstützte die C.+G. Hausch-Stiftung ein Projekt der Stadt Pforzheim, um den Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule zu verbessern. Ziel des Projekts des Amts für Jugend und Familie sowie des Vereins zur Förderung der Jugendhilfe ist es, den Schulstart erfolgreicher zu machen.


Presseartikel: Pforzheimer Zeitung, 31.10.2005



Kinderhaus Asangstraße
Fördersumme: 5.000 Euro

Kinder und Jugendliche, die von der Abteilung Erziehungshilfe im Jugendamt betreut werden, konnten durch finanzielle Unterstützung der C.+G. Hausch-Stiftung das Musical-Tanz-Projekt "The Lion King in the Jungle" realisieren.

60-70 Kinder und Jugendliche wurden drei Monate lang von professionellen Tanzlehrern in verschiedenen Stilen unterrichtet - vom Show Dance über Jazz, Step und Ballett bis hin zum Street Dance unterrichtet. Danach wurde die Gesamtinszenierung erarbeitet. Frei nach Disney erzählt das Musical vom König der Löwen: Der kleine Simba, um seine königlichen Rechte betrogen, stellt sich seiner Verantwortung. Er schafft es gegen alle Widrigkeiten durch Ausdauer, Selbstvertrauen und Klugheit und mit der Unterstützung seiner Freunde, wieder zurück zur Königswürde zu gelangen.

Die Geschichte soll Mut machen: Kinder und Jugendliche, die vom Jugendamt betreut und gefördert werden, sind aufgrund ihrer desolaten Situation und ihrer nicht immer tragfähigen Familien auf Hilfen in Form von Heimerziehung oder ambulanter Familienbetreuung angewiesen. Sie haben wie Simba einen weiten und nicht einfachen Weg vor sich, um zu ihrem Recht, der gleichberechtigten Teilnahme an unserer Gesellschaft, zu kommen.

Das Projekt, ist eine Herausforderung für alle Teilnehmer. In vielen Kindern und Jugendlichen steckt ein verborgenes Potential, das erst geweckt werden muss. Sie lernen, an "etwas dranzubleiben", sich zu konzentrieren und auch in mühsamen, schwierigen Phasen durchzuhalten.



"Einmal im Rampenlicht stehen - sich etwas Neues zutrauen"

Der große Auftritt als Schluss- und Höhepunkt aller Übungsarbeit stärkte Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen

"Wir alle zusammen haben etwas Großes geschafft!"

Bis dahin nicht bekannte positive Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung der Mitwirkenden wurden freigesetzt. Am Ende der Veranstaltung übergab die C.+G. Hausch-Stiftung weitere 3.000 Euro als Grundstock für das nächste Musical.

Foto und Text: Volker Kümmel